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This article was written on 10 Nov 2011, and is filled under Alles, Feuilleton.

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Zukunftsdialog: Berlin – Welthauptstadt der Ideen

Von Christhard Landgraf, Berlin

Berlin, 10. November 2011 // Memo zur Podiumsdiskussion “zur Lage der Kreativwirtschaft in Berlin”. Veranstaltet von der Berliner Zeitung und der Berliner Bank am 6.11.2011.


Teilnehmer:

Nicole Srock Stanley, Creative Berlin
Ingrid Walter, Senatsverwaltung Wirtschaft
Jürgen Schepers, IHK Berlin
Adalbert Kurkowski, Berliner Bank
Robert von Heusinger, Berliner Zeitung

Statements:
Ingrid Walter: im Fokus der Senatsverwaltung: Förderung kleiner Projekte; Erschließung kreativer Absatzmärkte (international)
Jürgen Schepers: Berlin braucht einen Plan für die Stadtentwicklung, der auf die Anforderungen der Kreativen zugeschnitten ist; die Kreativen sind nicht von Berlin abhängig – sollten sich die Rahmenbedingungen (geringe Lebenshaltungskosten) ändern ziehen sie weiter; Überangebot an Kreativen/Übersättigung des Marktes hat zu einer Kannibalisierung geführt;
Ingrid Walter: sucht und hält den Kontakt zur Kreativbranche; Networking steht im Vordergrund (die Förderung von Create Berlin ist zum Jahresende ausgelaufen)
Jürgen Schepers: Branche differenzieren und gezielt fördern
Nicole Srock Stanley: kreative Dienstleister und Schöpfer brauchen gute Vermarkter
Jürgen Schepers: Zwischenmeisterei Neuköln
Ingrid Walter: neue Formen der Unterstützung suchen, entwickeln und unterstützen
Jürgen Schepers: übergeordnete Unterstützung (Stadtentwicklung), weg von der Projektförderung hinzur Prozessförderung

Standortvorteil Berlin: Freiheit des Denken, des Fühlen und des Meinens!

Adalbert Kurkowski: Kleinteiligkeit der Branche als Problem, Kreativität und Innovation sind schwierig zu bewerten (Hinweis: IBB)
Robert von Heusinger: Banken können keine Fortschritt finanzieren; darum staatliches Venture Capital
Nicole Srock Stanley: wirtschaftliche und unternehmerische Infrastruktur für Kleinstunternehmen entwickeln
Ingrid Walter: Mikrokredite bei der IBB, ohne Spiegelung über Privatbank; Kreative haben Nachholebedarf beim unternehmerischen Handeln
Jürgen Schepers: Beratungsresistenz bei Kreativen;
Ingrid Walter: Beratung durch Kreativ Coaching Center der IBB

Abschließend drei Wünsche:
Jürgen Schepers: besseres Verständnis zwischen Kreativen und Wirtschaftliche
Nicole Srock Stanley: bessere Bezahlung für kreative Leistungen
Ingrid Walter: sorgsamer Umgang mit der Stadt im Sinne der Kreativen

 

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