Designcenter Berlin

Mitglieder

 

Lilli Artmann, Visuelle Gestalterin

Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Fotograf

Zur Person
Als Designer und Fotograf arbeite ich für eine Klientel, die auf eine kosmopolitische Grafikdesignkultur, formvollendete Typographie und phantasievolle Bildkonzepte angewiesen ist. Ich bin spezialisiert auf kreative Individuallösungen, die einen sehr hohen philologischen, handwerklichen, akademischen und/oder künstlerischen Spezialisierungsgrad erfordern. Seit 2007 arbeite, lehre und lebe ich in Berlin. 2010 initiierte ich das Designcenter Berlin (DCB).

Zur Motivation
Ich habe das DCB gegründet, um Kollegen und Kolleginnen die Möglichkeit zu offerieren, sich als Kreativschaffende für Berlin zu engagieren – also Berlin aktiv mitzugestalten. Bürgerliches Engagement steht dabei im Mittelpunkt. Ich versuche Gleichgesinnte zu finden, die nicht nur ihren eigenen Vorteil im Auge haben, sondern die in unsere Stadt investieren. Also geben statt nehmen ist das Prinzip des DCB. Nur so kann sich in Berlin eine prosperierende Designwirtschaft entwickeln. Nur so können wir im Herzen Berlins ankommen. Nur so wird Berlin eine wirkliche “City of Design”.

Zum Engagement
Ich sehe momentan meine Rolle im DCB darin, Infrastrukturen zu schaffen, gemeinnützige Projekte zu initiieren und alle Protagonisten miteinander zu verbinden. Ich möchte als “Gestalter” Berlin mitgestalten. Berlin ist mir viel zu wichtig, um sie den üblichen Vereinsmeiern und Apparatschiks zu überlassen. Eine meiner Visionen ist beispielsweise ein Dialogzentrum für die Designwirtschaft. Ein “Designzentrum”, das seinen Namen wirklich verdient – frei von Willkür, ein Ort des kreativen Austausches, eine Stätte der Inspiration und Motivation; ein Ort, an dem Design im weiteren Sinne durch private Initiative und leidenschaftliches Engagement gefördert, weitergegeben, kultiviert und – vor allem – authentisch gelebt wird. Ein Interface zwischen Kreativschaffenden und “anderen” Bürgern dieser Stadt; eine Schnittstelle zwischen Designern und Berlin.

Weitere Informationen über Wolfgang Beinert unter www.beinert.net oder www.typolexikon.de

Kerstin Berger, Kommunikationsdesignerin

Zur Person
Ich bin Kommunikationsdesignerin und entwickle komplexe Gestaltungskonzepte, z. B. Corporate Designs, Imagebroschüren, Präsentationen etc. für Unternehmen und Institutionen. Die Umsetzung der Projekte realisiere ich mit erfahrenen Partnern aus den Bereichen Text, Illustration, Fotografie und Internet sowie einem Netzwerk kompetenter Dienstleister. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Interessen ist die Fotografie.

Zur Motivation
Das Designcenter bringt Kreative unterschiedlicher Disziplinen zusammen. Das finde ich spannend und ich möchte aktiv Auseinandersetzungen zu aktuellen Themen anstoßen. Der Austausch kann Inspiration zu neuen Ideen sein, aber auch Motivation sich weiterzuentwickeln. Von dem gemeinsamen Wissen und den Erfahrungen können wir alle profitieren und damit auch mehr geben.

Zum Engagement
Neben meiner beruflichen Arbeit ist es mir wichtig Projekte und Ideen außerhalb von wirtschaftlichen Interessen zu verwirklichen. Als Designerin möchte ich die visuelle Welt um uns herum mitgestalten und dazu beitragen, dass Design als wichtiger Bestandteil unserer Kultur wahrgenommen wird.

Weitere Informationen über Kerstin Berger unter www.31grad.com

Silvi Buchenberg, Austellungsdesignerin

Zur Person
Als Diplom-Designerin verdiene mein Geld mit Fotos, Filmen und Grafik. Ich habe an der UdK Berlin Visuelle Kommunikation mit Fachrichtung Ausstellungsdesign studiert. Während des Studiums erwarb ich umfassende Kenntnisse in Fotografie und Film, was durch ein Foto-Auslandssemester in Prag vertieft wurde.

Mich interessierten besonders Menschenportraits und digitales Storytelling aber auch technischen Produkte und Exponate. Neben Designberatung, optimaler Aufhängung, Raumgestalltung, Produktpräsentationen, Werbebroschüren und der Gestaltung von Aufstellern gebe ich auch Ferienvideoworkshops und betreue Fotopraktikanten.

Nach meinem Studienabschluss arbeitete ich 9 Jahre im Deutschen Museum in München, wo ich zunächst den Aufbau der Ausstellung Kinderreich organisatorisch und gestalterisch unterstützte. Weiterhin dokumentierte ich diese sowie viele andere Ausstellungen und Restaurationsprojekte in Foto und Film. Da ich nicht bei jedem Schritt selbst anwesend sein konnte, wies ich die Kollegen bei Bedarf in die Technik ein. Zusammen mit der technischen Abteilung entwickelte ich Medienstationen und erstellte hierfür, wie auch für das Internet, die erforderlichen Videobeiträge. Dies umfasste auch die Klärung der Bild- und Tonrechte.

Zur Motivation
Seit Anfang des Jahres bin ich freiberuflich wieder voll in Berlin tätig. Da mir die Arbeit mit anderen Menschen, insbesondere Gleichgesinnten große Freude bereitet möchte ich mich mit Foto und Filmbeiträgen im Designcenter Berlin engagieren. Auch die Gespräche und Anregungen die es in den Treffen gibt rund ums Thema gutes Design und das wir dafür etwas tun können finde ich gut. Überhaupt gefällt mir das das DCB, das Zusammenkommen von kreativen Köpfen ermöglicht, die sich dann austauschen und damit/mit neuem Wissen oder neuen Denkanstößen bereichern können.

Zum Engagement
Für den Erhalt des historischen Hafens Berlins. Als Projekt wäre eine Dokumentation über diesen und den Aufbauprozess möglich. Am Liebsten mit Video-Workshops mit Jugendlichen oder auch Senioren, also mit Zeitzeugen-Interviews könnte man vielleicht das ein oder andere bewirken. Oder ich würde gerne eine Videogruppe mit Museumsbotschaftern gründen bzw. Berlin-Reportern. Was ist so los in Berlin und in Berliner Museen in den Sammlungen und einzelnen Ausstellungsbereichen. Oder alle Bezirke mal filmen und Leute motivieren über ihren Kiez zu berichten, also erst mal Bildrecherche betreiben. Und darüber hinaus heraus bekommen was alles in Sachen Design für Kinder so in der Stadt angeboten wird. Und wo Gestaltungshilfe erwünscht wird. Mein Motto: Bringe Kunst in Form!

Christian Jammrath, Produktdesigner

Anita Henseleit, Grafikdesignerin

Zur Person
Zurzeit arbeite ich als freischaffende Grafikdesignerin mit Spezialisierung im Vector- und Charakterdesign und absolviere, unteranderem, ein Praktikum in einer großen Werbeagentur.

Zur Motivation
Ich möchte junge Menschen mit informativen Beiträgen und Veranstaltungen bei ihrer Berufswahl und Ausbildung unterstützen. Desweiteren ist es mein Anliegen verschiedene Berufsgruppen bei gemeinsamen Designprojekten zu vereinigen um ihnen so das Thema Design näher zu bringen und ihnen gleichzeitig die Angst vor dem Klischee arroganter, eigenbrötlicher Designer zu nehmen.

Engagement
Soziales Denken steht bei mir an erster Stelle, weshalb ich mich vorallem für Randgruppen und deren Projekte engagieren möchte, da auch sie es verdient haben, ein öffentliches Sprachrohr zu bekommen. Selbstverständlich liegt mir auch meine persönliche Weiterentwicklung durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Bereichen am Herzen.

Pierre La Baume, Interaction-Designer

Zur Person
Zurzeit lebe, arbeite und studiere ich als Interaction-Designer in Potsdam und Berlin. Seit meiner Ausbildung zum gestaltungstechnischen Assistenten beschäftige ich mich mit der konzeptionellen, technischen und grafischen Umsetzung komplexer Inhalte. Neben (interaktiven) Informationsgrafiken untersuche und arbeite ich im Bereich HCI (Human Computer Interaction) und entwerfe Konzepte und Interfaces. Ein für mich spannendes Arbeits- und Forschungsfeld mit hohem Zukunftspotential ist die Verhaltensänderung durch Technik. Seit 2010 bin ich in der Gründung beim DCB involviert und Alumnus des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes. Nach dem Rheinland, München, Stuttgart und Süd Amerika zählte ich zuletzt Sydney zu meinen Lebensmittelpunkten.

Zur Motivation
Das DCB bietet für eine Plattform für Austausch und das Organisieren mit Menschen, die nicht (nur) den wirtschaftlichen Faktor des Designs in den Mittelpunkt ihres Denkens und Handeln stellen. Menschen, die Verantwortung übernehmen und bereit sind ihre Erfahrungen und Wissen zu teilen. Mich motiviert der Gedanke, Berlin mit zu gestalten und nicht nur in Form und Farbe, sondern vielmehr im gesellschaftlichen Zusammenleben und in unseren Wertvorstellungen – im Design und anderen Bereichen. Inspiriert durch S. Hessel (»Engagiert Euch!«)

Zum Engagement
Ich sehe im Design-Center die Chance von erfahreneren Designer zu lernen aber auch, mein Wissen und Erfahrungen an andere weiter zu geben. Ich möchte angehenden Designer eine Hilfe bei Fragen in der Ausbildung sein und mehr über die Frage diskutieren, wie Design in Zukunft gelehrt und gelebt werden sollte. Mein Engagement zielt darauf ab, Design wieder mehr als eine gesellschaftsprägende Aufgabe zu erfassen, dass andere Menschen sich anstecken lassen, sich selbst mit einzumischen und ihre Verantwortung mehr in ihre Alltagsarbeit einfließen zu lassen. In Kooperationen möchte ich mich in Projekten engagieren, die keine oder nicht genügend wirtschaftlichen Mittel zur Verfügung haben, die es aber trotzdem verdienen realisiert zu werden.

Weitere Informationen über Pierre La Baume unter www.labaume.de/profile


Cindy Koch, Kommunikationsdesignerin

Christhard „Otto“ Landgraf

Zur Person
Geboren 1956, Kindergartenkind, Schüler, Abiturient, Lackhelfer, Soldat, Student, Dipl.-Ing. Physik/elektronische Bauelemente, Graphiker, Designer, beratender Gestalter für KMU und für Nachhaltigkeit, Vater zweier Kinder, Hobbykoch und fest liiert. Ich arbeite mit drei Kollegen fest zusammen, zappo [Agentur für Kommunikation], und übernehme dabei den Part der Analyse, Synthese und Kreation. Im Mittelpunkt steht die komplette Betreuung unsere Mandanten.

Zur Motivation
Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen steht für mich klar im Fokus. Meine Erfahrungen auf den verschiedenen Domänen, Wissenschaft, Gestaltung und Nachhaltigkeit, möchte ich zur Nachnutzung anbieten. Das Designcenter Berlin sehe ich als ideale Plattform, um Synergien für Designer in Berlin und auf das Umland zu erreichen.

Zum Engagement
Um den Weg von Netzwerken loser Selbstorganisation hin zu zukunftsfähigen Kreativ-Clustern aus Gestaltern, Industrie und Nutzern aktiv mit zu gestalten. Ich möchte den Diskurs in der Gesellschaft anstoßen, um Rolle und Bedeutung immaterielle Werte wie Kreativität und Urheberschaft und deren Schöpfung innerhalb von Wirtschaft, Politik und Umwelt zu bestimmen und damit einen Paradigmenwechsel einleiten. Meine Vision: Zukunftsfähiges Design ist nachhaltig, weil erfolgreich, für den Designer und seine Kunden, und weil ökologische und soziale Komponenten in Wirtschaft und Gesellschaft eine steigende Bedeutung erfahren.

Weitere Informationen über Christhard „Otto“ Landgraf unter www.zappo-berlin.de

Heike Maier, Grafikdesignerin

Adeline Matzner, Grafikdesignerin

Zur Person
Im Sommer 2010 habe ich meine Ausbildung zur Grafikdesignerin am Lette Verein Berlin absolviert. Mein Interesse gilt vor allem dem Entwickeln und Gestalten von Corporate Designs und Printmedien. Nach meinem Abschluss zog ich für zehn Monate nach Barcelona, wo ich Spanisch als meine fünfte Sprache erlernte und erste berufliche Erfahrungen im Rahmen eines Praktikums sammeln konnte. Nun bin ich zurück in Berlin und auf der Suche nach neuen spannenden Herausforderungen.

Zur Motivation
Das Designcenter Berlin ist für mich als Neuling in der Designszene von ganz besonderem Interesse. Ich nutze den DCB als Plattform, um neue Kontakte zu knüpfen und mich mit Designern aus unterschiedlichen Disziplinen auszutauschen. Auch möchte ich mich persönlich weiter entwickeln und als Grafikdesignerin an der Gestaltung unserer Hauptstadt beteiligt sein.

Zum Engagement
Durch professionelle visuelle Kommunikation möchte ich das Bewusstsein der Gesellschaft für die Umgebung und bestimmte Themen in Berlin schärfen, die sonst eventuell wegen fehlender finanzieller Mittel, unbeachtet bleiben würden.

Kevin Robert Michelson, Kommunikationsdesigner

Zur Person
Seit meinen ersten digitalen Gestaltungsversuchen Anfang der 1990er Jahre im elterlichen Druckerei-, Satz- und Reprobetrieb bildet die grafische Gestaltung den Kern meiner beruflichen Laufbahn. Nach der Ausbildung zum Schilder- und Lichtreklamehersteller bin ich dieser Profession bei Stationen in Hessen und Baden-Württemberg als Werbetechniker, Mediengestalter, Webdesigner, Marketingassistent, Grafikdesigner und zuletzt als Art Director in Brandenburg nachgegangen. Mit einer Mischung aus Kommunikationsdesign und Marketingstrategie will ich – nun als freischaffender Gestalter in Berlin – meine Kunden voran bringen, ohne mich bei interdisziplinärer Beratung und Projektbetreuung auf die eigens zu erbringen Designleistungen zu beschränken.

Zur Motivation
Bewusstsein, Verständnis und Alltagsgegenwart kreativer Gestaltung und Informationsvermittlung müssen gegenüber den Verwertern, der Öffentlichkeit und der Politik gestärkt werden, was auf der DCB-Plattform im gezielten Zusammenwirken umsetzbar wird und für alle beteiligten Synergien schaffen kann. Zudem wecken die Projekte, an die als Einzelner womöglich nicht heranzukommen wäre, meine native Neugier und Hilfsbereitschaft und bieten mir die Möglichkeit sowohl zur Formung der Berliner Identität als auch zur Entwicklung und Formung meiner eigenen.

Zum Engagement
Ich möchte den fachlichen Austausch und die Auseinandersetzung mit Kommunikation und Design durch meine Ansichten und Erfahrungen bereichern um letztlich den Stellenwert des Designs und seiner Gestalter gesellschaftlich und wirtschaftlich zu formulieren und zu vermitteln. Was hierzu im Einzelnen bewegt werden muss, ob in Berlin oder im Generellen, möchte ich herausfinden und wenn möglich die damit verbundenen Aufgaben und Aktionen mittragen.

Lena Münzner, Foto- und Filmrestauratorin

Kattrin Richter, Grafikdesignerin

Christina Sautter, Kommunikationsdesignerin

Zur Person
Nach meiner abgeschlossenen Ausbildung zur Managementassisstentin bei dem Unternehmen Breuninger in Stuttgart bin ich zu meinem eigentlichen Bestreben und Interesse, dem Studium im Bereich der Gestaltung zurückgekehrt. Im September 2010 habe ich dann mein Studium an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd im Bereich Kommunikationsgestaltung mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen. Seit April 2011 bin ich nun im Atelier Beinert als Volontärin tätig und so auch auf das Designcenter Berlin aufmerksam geworden.

Zur Motivation
Es ist wichtig etwas bewegen zu können. Das Designcenter Berlin fördert die Zusammenarbeit mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten und man kann somit zusammen etwas erreichen. Außerdem bietet sich hier die Gelegenheit ein Netzwerk aufzubauen. So hat man die Möglichkeit einen Einblick in andere Bereiche zu bekommen und durch den Austausch mit unterschiedlichen Designern und Persönlichkeiten voneinander zu lernen.

Zum Engagement
Mit dem Projekt DCB kann langfristig etwas bewegt werden. Nicht nur die Designszene Berlins sondern auch die Berliner Gesellschaft und die Stadt selbst profitieren davon. Und auf diese Weise kann ich etwas positives zum Berliner Stadtbild beitragen.

Sabine Schneider, Modedesignerin und Tanzpädagogin

Zur Person
Geboren 1974. Schule und Sport – Kunstradfahren, Tischtennis, Turniertanzen Standard/Latein – bestimmen mein Leben. Studium zur Dipl. Designerin (Mode). Entdecke die Welt der Bühne. Projekte als Kostümbildnerin bzw. Assistentin. Meine Neugier ist groß und ich arbeite mehrere Jahre als Designerin in der Bekleidungsindustrie für C&A Buying und beginne eine Weiterbildung zur I-TP Tanzpädagogin. Heute bin ich selbstständig tätig und arbeite leidenschaftlich gerne interdisziplinär. Gestalte Kostüm- und Bühnenbild für Theater/Tanz, entwerfe Illustrationen/Grafiken, unterrichte und bin Leiterin des anderen Tanzkurses „Grenzgänge“.

Zur Motivation
Als Person, die schon immer über den Tellerrand blickt, ist das Designcenter eine hervorragende Möglichkeit mit anderen Disziplinen in Kontakt zu treten. Gleichzeitig bietet es Raum sich zu engagieren, eigene Projekte einzubringen, sich auszutauschen und zu inspirieren. Ich glaube daran, dass ein individueller Mensch nur in einer Gemeinschaft, in Austausch, Reflexion und Auseinandersetzung sich entfalten kann und in gemeinsamer Arbeit  sich viel entwickeln lässt. Deshalb bin ich hier.

Zum Engagement
Ich kann mich Christhard „Otto“ Landgraf nur anschließen. Mein Fokus liegt jedoch mehr in Richtung Bildung. Menschen befähigen zu ihrem eigenen individuellen Ausdruck und eigenständigem Lernen. Bewusstseinsentwicklung, seinen Geist zu öffnen für mehr als ich jetzt denken mag und glaube, anzustoßen. Deshalb möchte ich Plattformen schaffen und Räume ermöglichen, an denen Verbindungen und Verflechtungen stattfinden, um zu lernen, sich wertfrei zu begegnen und erleben, sich auszuprobieren, kreativ zu sein, auszutauschen, gemeinsam zu reflektieren, Ergebnisse zu filtern und weiter zu entwickeln

Alexander Tibus, Kommunikationsdesigner

Sonja Vandrei, Kommunikationsdesignerin

Zur Person
Als Kommunikationsdesignerin habe ich das Metier von der Pike auf gelernt. Druckerei. Werbeagentur. Konzern. Meine Expertise: umfassende konzeptionelle, organisatorische sowie technische Fähigkeiten. Dabei fokussiert sich mein Schaffen auf Unternehmenskommunikation und Editorial Design. Meine Überzeugung: Erst wenn der Prozess im Ganzen verstanden wurde, können individuelle Lösungen entwickelt und umgesetzt werden. Dabei fungiere ich als Schnittstelle, welche Spezialisten verschiedener Disziplinen miteinander verbindet. Frei nach Friedrich Schlegel: »Das höchste Gut und allein Nützliche ist die Bildung.«

Zur Motivation
So facettenreich wie Berlin, so facettenreich sind auch die Designer, die hier leben und arbeiten. Ich sehe das Designcenter Berlin dabei als Chance, eine Plattform mit und für Gleichgesinnte zu schaffen, auf der Designer jeder Disziplin fachlich und inhaltlich auf Augenhöhe diskutieren können. Im Dialog, weg von der Austauschbarkeit der gestalterischen Ergebnisse hin zu mehr Individualität und Professionalität. Mit dem Ziel: In Eigeninitiative für die Gemeinschaft.

Zum Engagement
Ich möchte Designer jeder Disziplin sensibilisieren, sich visuell kritisch mit sich und seiner Umgebung auseinander zu setzen. Das bedeutet zunächst heraus zu finden, was unsere Arbeit ausmacht und welche Möglichkeiten uns bei der Gestaltung an die Hand gegeben sind, um dann zu verstehen, wie stark wir durch unsere Arbeit das ästhetische Sinnesempfinden in unserer Gesellschaft prägen.

Ich bin davon überzeugt, das diese Auseinandersetzung zu einem bewussteren und vielleicht auch verantwortungsvolleren Umgang, mit unserer Umgebung und den Menschen die darin leben, führen kann. Und davon profitiert langfristig sicher nicht nur Berlin als »City of Design«.

Weitere Informationen über Sonja Vandrei unter www.vandrei.com

Sabine Zentek, Dipl. Designerin, Sustainable Design